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CANNONSOUL feat. Dado Moroni

So., 22. Nov.

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Solothurn

Patrick Bianco (CH) | Altosax Fabien Mary (F) | Trumpet Dado Moroni (It) | Piano Aldo Zunino (It) | Bass Bernd Reiter (A) | Drums

CANNONSOUL feat. Dado Moroni
CANNONSOUL feat. Dado Moroni

Zeit & Ort

22. Nov. 2026, 10:30

Solothurn, Landhausquai 3, 4500 Solothurn, Schweiz

Über die Veranstaltung

Unser Stammpublikum wird sich erinnern. Vor acht Jahren war Patrick Bianco mit Dado Moroni und Berndt Reiter bereits einmal bei uns im Chutz zu Gast. Damals mit dem Projekt "Remembering George Robert". Unvergesslich, wie der musikalisch und physische Hüne Dado Moroni in intensiven Momenten mit seinen Beinen den ganzen Konzertflügel hochhebt!

Von Cannonsoul gibt es auch eine "swissedition". Wir freuen uns aber sehr, Ihnen die internationale Ausführung präsentieren zu dürfen.


Die Besetzung bringt vier Szenen zusammen: Schweizer Bandkern, französische Trompeten-Spitzenklasse, italienischer Pianist und Bassist von Weltrang und ein Österreicher als swingender Überflieger. Diese Kombination garantiert Spielfreude, Virtuosität und starken Swing und gibt dem Cannonsoul-Repertoire neue Perspektiven. Eine Symbiose, auf die man gespannt sein darf.


Dieses Line-Up mit weltweit führenden Jazzmusikern garantiert Spielfreude, Virtuosität und sehr viel SWING!!! Don’t miss it!


„Cannonsoul feat. Dado Moroni“ ist die Jubiläumstour zum 22-jährigen Bestehen von Patrick Bianco’s Cannonsoul. Die Band steht für eigenständigen, zeitgenössischen Hard-Bop aus der Schweiz: ein hoch swingendes Programm aus bandinternen Arrangements, das die Sprache des klassischen Mainstream-Jazz als Ausgangspunkt nimmt, sie jedoch konsequent in eine persönliche Handschrift überführt.

Für 2026 wird dieses Repertoire durch eine frische internationale Besetzung erweitert. Als Gastsolist ist der weltweit renommierte italienische Pianist Dado Moroni dabei. Mit Fabien Mary kommt einer der prägenden Trompeter der aktuellen europäischen Szene hinzu. Die Rhythmusgruppe mit Aldo Zunino, Kontrabass und Bernd Reiter, Schlagzeug sorgt für die stilistische Kontinuität und den charakteristischen Cannonsoul-Drive. Die Tour umfasst 12 Konzerte in der DACH-Region. Ziel ist es, das eigenständige Repertoire auf einer grösseren Bühne zu präsentieren, die internationale Vernetzung zu stärken, nachhaltiges Material (Audio/Video) für Folgeauftritte zu schaffen und natürlich das Publikum zu begeistern.

Cannonsoul pflegt einen authentischen Mainstream-Jazz, der für das Publikum unmittelbar zugänglich ist und zugleich höchste musikalische Qualität bietet. Wichtig ist dabei die Eigenständigkeit: Cannonsoul arbeitet nicht lediglich als Tribute-Band, sondern entwickelt eigene Klangerlebnisse im Geist von Soul-Jazz und Hard-Bop. Tradition dient als kreativer Werkzeugkasten und stilistische Sprache. Kompositionen und Arrangements entstehen aus der Persönlichkeit der Musiker und spiegeln den heutigen Zeitgeist, ohne

die Wurzeln zu verleugnen.

Nach dem Gewinn des Swiss Jazz Award 2016 folgt 10 Jahre später eine Jubiläumstour, die lokale Verankerung mit internationaler Ausstrahlung verbindet. Patrick Bianco ist es ein zentrales Anliegen, dass Originalität, Sound und Swing auf höchstem Niveau hörbar werden – getragen von einem Line-up, das aktuelle Spitzenmusiker der europäischen Hard-Bop-Szene vereint.


Patrick Bianco | Altosax

Der Zürcher Altsaxophonist und Bandleader Patrick Bianco hat sich mit seinem warmen, kernigen Alto-Sound und einer stark melodisch geprägten Phrasierung als eine der prägnantesten Stimmen des Straight-Ahead- und Hard-Bop-Jazz in der Schweiz etabliert. Seine Spielweise steht klar in der Tradition von Cannonball Adderley und Charlie Parker: energiegeladen, soulig, aber zugleich lyrisch und erzählerisch. Bianco verbindet eine authentische Bebop-Sprache mit persönlichem Ton und einer Bühnenpräsenz, die sich durch hohen Swing-Faktor und kommunikative Spielfreude auszeichnet.

Nach seiner Grundausbildung in der Jugendmusik Zürich 11 sowie in der Harmonie Oerlikon-Seebach sammelte er Big-Band Erfahrung in der North Big Band, bevor er sich in internationalen Masterclasses weiterbildete und schliesslich Jazz an der Hochschule der Künste Bern studierte. Parallel zu seiner künstlerischen Arbeit ist Bianco seit vielen Jahren als Dozent und Saxophonlehrer tätig.

2004 gründete er ,,Patrick Bianco’s Cannonsoul”, eine Cannonball-Adderley Tribute-Band, die sich zu einer international besetzten Formation entwickelte. Cannonsoul konzertierte in wichtigen Jazzclubs und Festivals in der Schweiz und Europa und erhielt 2016 den Swiss Jazz Award. In seinen Programmen pflegt Bianco die Hard-Bop-Ästhetik der 1950/60er Jahre mit modernem Zugriff, grosser stilistischer Sicherheit und starkem Ensemble-Drive. Als gefragter Sideman ist Bianco seit Jahren in führenden Big Bands im In- und Ausland präsent, so mit Pepe Lienhard und Don Menza. Daneben spielte er u. a. in der Swiss Jazzschool Big Band, im Swiss Jazz Orchestra, der Swiss Army Big Band sowie in diversen Theater-, Musical-, TV- und Studioproduktionen.


Fabien Mary | Trumpet

Der französische Trompeter und Flügelhornist Fabien Mary zählt zu den führenden Stimmen des europäischen Mainstream-Jazz. Sein klarer, eleganter Ton besitzt zugleich einen warmen, „vokalen“ Kern; stilistisch ist er tief im Hard-Bop verwurzelt und verbindet lyrische Ökonomie mit moderner Virtuosität. Marys Spiel zeichnet sich durch geschmackvolle Linienführung, federndes Timing und eine ausgeprägte Ensemble-Sensibilität aus — Qualitäten, die ihn sowohl als Solisten wie auch als Big-Band Lead-Trompeter international gefragt machen.

Mary begann mit acht Jahren Trompete zu spielen, studierte klassisch und ergänzte dies durch Jazzstudien. 1998 zog er nach Paris und arbeitete in führenden französischen Big Bands und Projekten, u. a. mit Musikern wie Gérard Badini, Michel Pastre, Pierre Bertrand und Nicolas Folmer. 2000 war er Mitgründer des Vintage Orchestra, einer Grossformation in der Ästhetik yon Thad Jones/Mel Lewis. Dort wirkte er nicht nur als Solist, sondern auch als Arrangeur/ Komponist; mehrere international rezipierte Albumproduktionen dokumentieren diese Arbeit. Zwischen 2008 und 2011 lebte Mary in New York, wo er an der lokalen Szene andockte und seither regelmässig in den USA auftritt.

Mary erhielt 2003 den Django d’Or ,,Jeune Talent“ und war mehrfach für den Django-Reinhardt-Preis der Académie du Jazz nominiert. Er spielte mit einer langen Lite von Jazzgrössen, darunter Michel Legrand, Wynton Marsalis, Diana Krall, Benny Golson, Johnny Griffin, Harold Mabern, Dave Liebman, Archie Shepp u. v. a. — ein klares Zeichen seiner internationalen Verankerung.


Dado Moroni | Piano

Edgardo ,,Dado” Moroni gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Pianisten des europäischen und amerikanischen Straight-Ahead-Jazz. Sein Stil vereint die harmonische Raffinesse der Bebop-Schule mit einem kraftvollen, hoch swingenden Anschlag und grosser melodischer Fantasie. Moroni ist ein Pianist, der die Tradition nicht zitiert, sondern in einer eigenständigen, mitreissenden Sprache weiterträgt — als Solist, vor allem aber als sensibler Begleiter mit starkem Drive. Moroni begann mit vier Jahren Klavier zu spielen und ist weitgehend Autodidakt. Bereits als Teenager arbeitete er professionell in Italien; mit 17 nahm er sein erstes Album auf. In den 1980ern etablierte er sich europaweit, bis ihn der frühere Duke-Ellington-Bassist Jimmy Woods nach Zürich holte. Dort prägte Moroni über Jahre den Klang der legendären Widder Bar als Mitglied des Jimmy-Woods-Trios und begleitete mit dieser Rhythmusgruppe Stars wie Clark Terry, Freddie Hubbard, Zoot Sims, Bud Shank, Buddy DeFranco und viele weitere.

1991 wurde Moroni Teil der New Yorker Jazzszene, mit Auftritten u.a. im Blue Note, Birdland und Village Vanguard.

Seit 2010 ist Moroni Professor für Jazzpiano am Conservatorio ,,Giuseppe Verdi“ in Turin.


Aldo Zunino | Bass

Der Genueser Kontrabassist Aldo Zunino ist seit über drei Jahrzehnten eine Schlüsselfigur des italienischen und europäischen Mainstream-/Hard-Bop-Jazz. Sein Markenzeichen ist ein grosser, akustisch natürlicher Bass-Sound und ein souveränes Walking-Fundament, das den Bands Wärme, Stabilität und Drive verleiht. Als Solist überzeugt er durch melodische Klarheit und stilistische Erdung in der Tradition von Ray Brown und Paul Chambers.

Nach Klavier- und Gitarrenunterricht wechselte Zunino mit 17 zum Kontrabass und startete ab 1985 seine Profikarriere. 1992 gewann er den Preis ,,AICS Jazz“, was seinen Durchbruch in Italien markierte. Seither konzertiert er kontinuierlich in ganz Europa. Ab 1995 war er über viele Jahre Bassist von Steve Grossman und arbeitete regelmässig mit Musikern wie Bobby Durham, Riccardo Zegna sowie der Bansigu Big Band in Genua. Seine Diskografie Studio- und Live-Produktionen als Sideman und Leader, besonders im Umfeld des italienischen Straight-Ahead-Jazz. Parallel zur Bühnenarbeit ist er seit den 1990er-Jahren auch pädagogisch tätig. (Jazzschulen, Workshops und Camps in Ligurien und darüber hinaus).


Berndt Reiter | Drums

Der österreichische Schlagzeuger und Bandleader Bernd Reiter ist einer der profiliertesten Hard-Bop-Drummer Europas. Sein Spiel zeichnet sich durch kompromisslosen Swing, feinnervige Dynamik und ein klares, vorwärts gerichtetes Time aus. Reiter versteht das Schlagzeug als elastischen Motor des Ensembles: tragend, antreibend, aber stets in direkter Kommunikation mit Solisten und Band.

Er erhielt Unterricht bei Nik Wonisch und studierte von 2001 bis 2007 an der Kunstuniversität Graz bei Manfred Josel, Christian Salfellner und Howard Curtis (Magister). Prägende Impulse holte er sich in Masterclasses bei Billy Cobham, John Riley, Lewis Nash, Charlie Persip, Jimmy Cobb u. a. Seine stilistische Bandbreite umfasst auch klassische Projekte wie das Haydnorchester Bruck/Mur).

Seit den 2000ern tourt Reiter international und spielte mit einer aussergewöhnlich langen Liste von Solisten. Als Leader veröffentlichte er u. a. «Live at the Jazzland — Vienna» und das international beachtete ,,Workout at Bird’s Eye“ (SteepleChase, 2016).

Auszeichnungen umfassen Förderpreise beim Jazzfestival ,,generations 04“, den Marianne-Mendt-Talentewettbewerb sowie den Swiss Jazz Award 2016 (mit Cannonsoul).

Um unsere Anlässe realisieren zu können, finanzieren wir uns hauptsächlich

über eine Kollekte, die während des Konzertes eingesammelt wird: 

Wir freuen uns über Ihren Beitrag – dieser ermöglicht uns, immer wieder hervorragende KünstlerInnen zu engagieren. 

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