TOMAS SAUTER ORGAN TRIO
So., 15. März
|Solothurn
Tomas Sauter | guitar Roland Köppel | hammond Tobias Schmid | drums


Zeit & Ort
15. März 2026, 10:30
Solothurn, Landhausquai 3, 4500 Solothurn, Schweiz
Über die Veranstaltung
Irgendwann, irgendwo ... ein passenderes Motto für die neueste Produktion des phänomenal vielseitigen und kreativen Gitarristen Tomas Sauter könnte es gar nicht geben. Mit zahlreichen Veröffentlichungen auf seinem eigenen Label CATWALK hat der umtriebige Bieler Übermusiker über viele Jahre eindrücklich gezeigt, dass er alles kann: im Solo, Duo, Trio, Quartett, Quintett, an der Klassik-, Western-, Jazz- und Stromgitarre und sogar am Elektrobass hat der allzeit stilsichere Leader ein Album nach dem anderen mit lauter wunderbaren Eigenkompositionen veröffentlicht. Es war bloß eine Frage der Zeit, bis irgendwann auch ein Tonträger in der klassischsten aller Gitarrenbands folgen würde, dem Hammond Trio.
Die innige Beziehung von Gitarristen zur Orgel ist einfach zu erklären: Weil eine Hammond eigentlich schon für sich ein Orchester ist, dem sich flächige Klänge ebenso wie knackige Basslinien entlocken lassen, braucht sich die Gitarre für einmal nicht um den harmonischen Zusammenhalt der Musik zu kümmern und kann ganz auf die Improvisation fokussieren. Dem gewieften Solisten eröffnen sich da ungeahnte Räume, die Sauter mit beeindruckender Souveränität und sprudelndem Einfallsreichtum bespielt.
Als Komponist versteht es Sauter wie kein Zweiter, die Raffinesse und Komplexität des zeitgenössischen Jazz mit der Schönheit und Eingängigkeit eines eleganten Popsongs zu paaren. Dazu kommt eine ausgesprochene Liebe zum Wohlklang. Sauter ist ein Klangtüftler und seine Gitarren aus den 1950er und 60er Jahren von Gibson und Fender klingen so ausgewogen und authentisch, dass man meint, das Holz der Instrumente riechen zu können beim Hören der Musik. Das Resultat der jahrelangen Suche nach dem perfekten Klang, die herausragenden Kompositionen und das Musizieren auf höchstem Niveau ist eine Musik, die viel Dynamik und Tiefgang besitzt, die einen berührt und direkt in die Seele geht.
Die Tonqualität der Aufnahme ist einmal mehr stupend und bringt das agile und interaktive Zusammenspiel der Band perfekt zur Geltung. Am Schlagzeug sitzt mit Jorge Rossy ein alter Bekannter, der schon auf zwei älteren Trio-Alben Sauters zu hören war. Auf «Sometimes Somewhere» bringt er alle seine Qualitäten ein, für die man ihn als Drummer von Weltrang in den Bands von Brad Mehldau, Wayne Shorter, Charlie Haden und vielen anderen Größen der Jazzszene kennt. In der Live-Formation werden die Trommeln vom jungen Ausnahmetalent Tobias Schmid, der sich durch sein sensibles Schlagzeugspiel auszeichnet, bedient. Als Dritter im Bunde brilliert der gestandene Organist Roland Köppel, der hierzulande bereits in zahllosen Formationen Zeugnis seiner Fertigkeiten abgelegt hat.
Die Combo versprüht unbändige Spielfreude und hat hörbar Lust am lebhaften Interplay. Die Musik klingt vertraut, ist aber eigensinnig und eigenständig. Auf Sauter ist Verlass. Einmal mehr hat er einen in jeder Hinsicht stimmigen Klangkosmos kreiert und ist darin ganz bei sich. Viele Jazzmusiker stagnieren, wenn sie «ihr Ding» einmal gefunden haben. Sauter ist da vollkommen anders und überrascht die Hörerschaft immer von Neuem. Es macht Spaß, den Überflieger seines Fachs bei seiner lebenslänglichen Entwicklung zu begleiten.
TOMAS SAUTER | git.
Beginnt im Alter von 10 Jahren Gitarre zu spielen
Studium an der Jazzschule Luzern 1994-98
Unterrichtet ab 1998 Lehrer an der Jazz-Rock-Pop Abteilung der Musikschule BielUnterrichtet ab 1999 an der Hochschule der Künste Bern, HKB
2002-03 Master Of Music Studien am Purchase College, Purchase, USA. Studiert bei John Abercrombie, Hal Galper
Ab 2004 Dozent für Hauptfach Jazzgitarre und Ensembles an der HKB, Hochschule der Künste Bern
Preise:
-Diplom «mit Auszeichnung» an der Jazzschule Luzern,
-Förderpreis am Internationalen Jazzmeeting «Generations 98» in Frauenfeld
-Radio Swiss National Award für CD Produktion “Out Goes The Rat”
-Dr. Medicus Stipendium 2002 (Studienjahr bei John Abercrombie in New York)
Zusammenarbeit mit folgenden Musikern:
Jorge Rossy, Ralph Alessi, Tony Malaby, Chris Cheek, Manu Katché, Petter Wettre, Laurent Vernerey, Alfio Origlio, Matt Pavolka, Dominik Burkhalter, Ephrem Lüchinger, Peter Schärli, Thomas Dürst, Christoph Baumann, John Voirol, Dejan Terzic, Samuel Rohrer, Christoph Staudenmann, Urban Lienert, Samuel Joss, Lukas Bitterlin, Daniel Schläppi, Jan Brönnimann, Martin Streule, Marcel Papaux, Wolfgang Zwiauer, Fabian Kuratli, Domenic Landolf, Bänz Oester, Norbert Pfammatter, Patrice Moret, Markus Stockhausen, European Broadcast Union Orchestra 2004
Konzerte:
Jazzfestival Madrid, Jazzfestival Schaffhausen, Jazzfestival Frauenfeld, Jazzfestival Cully, Stanser Musiktage, Festival de Jazz Acoustic Contemporain, Neuchâtel, Kultur- und Kongresszentrum Luzern, Salle Blanche, Lucerne, Kongresshaus, Zürich, Blue Note, La Laguna, Tenerife, El Buho, Tenerife, Volkshaus, Biel, Blue Note, Biel, Moods, Zürich, AMR, Genf, Crescent Lounge, New York, Ritmo & Compas, Madrid, Café Central, Madrid
und viele andere mehr…
Aktuelle Projekte:
Tomas Sauter Quintett (mit Domenic Landolf - ts, Luzius Schuler –rhodes, Daniel Schläppi – b, Kevin Chesham - dr)
Tomas Sauter/Daniel Schläppi “Winter Tales” (mit Daniel Schläppi -b)
Tomas Sauter/John Stowell “Anytime” (mit John Stowell -g)
Tomas Sauter Tranceactivity (mit Christoph Staudenmann -dr, Urban Lienert-b)
Sauter/Schläppi/Rossy Trio (mit Daniel Schläppi –b, Jorge Rossy –dr)
Tomas Sauter „Double Life“ featuring Ralph Alessi (mit Ralph Alessi –trp, Luzius Schuler –rhodes, Dominik Burkhalter –dr, Tomas Sauter -b)
Tomas Sauter Solo
Ausgewählte Diskographie:
«Don’t Eat It But Funk It», «3rd Side Of The Coin», 1996
«Fluo» mit «Tomas Sauter Tranceactivity» Brambus Records, 1998
«Generecords» mit «Förderpreisband Generations 98», 1999
«Out goes the Rat» mit «Sauter, Joss & Bitterlin’s Toy», Unit Records, 2000
«Up & Down» mit «Guitarthing», Altri Suoni, 2001
«Flora» mit «Tomas Sauter Tranceactivity», Altri Suoni, 2002
«S O L» mit «Guitarthing», Altri Suoni, 2004
«Indian Summer» mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2006
«Earth» mit Martin Streule Jazz Orchestra, Unit Records, 2006
«Magic Carpet», «Tomas Sauter Quartet», Catwalk, 2007
«Floodlight», «Immanuel Brockhaus Band» Brambus, 2009«Findling», «Tomas Sauter Tranceactivity», Catwalk, 2011«First Day In Spring», mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2011«Wonderland», mit Daniel Schläppi und Jorge Rossy, Catwalk, 2011«Wollgras», Jörg Schneider, Unit, 2013
«Perceptions», mit Daniel Schläppi und Jorge Rossy, Catwalk, 2013
«Double Life», mit Ralph Alessi, Dominik Burkhalter, Luzius Schuler, Catwalk, 2014
«Anytime», mit John Stowell, Catwalk, 2016
«Mind Reader», mit Ralph Alessi, Dominik Burkhalter, Luzius Schuler, Catwalk, 2016«The Faraway Nerby», mit Domenic Landolf, Luzius Schuler, Daniel Schläppi, Kevin Chesham, Catwalk, 2018
«The Summer I was Ten», mit Daniel Schläppi, Catwalk, 2019
«Glances», Soloalbum, Catwalk, 2020«Treasure Hunt», mit Domenic Landolf, Luzius Schuler, Daniel Schläppi, Kevin Chesham, Catwalk, 2023Für zusätzliche Informationen besuchen Sie bitte die Website www.tomassauter.com
ROLAND KÖPPEL | Piano, Hammond B3 und Keyboards
Geboren 1975 in Basel
1996 Eintritt als Pianist in die Berufsschule der Jazzschule Basel
1997 Stipendium für das Berklee College of Music in Boston / USA
seit 1998 Klavierlehrer und div. Workshops Regionale Musikschule Liestal
1999 Auslandaufenthalte u.a. in Cuba (Salsa und Latinjazz) und Italien / Holland (Jazz Masterclass Barry Harris)
2000 Diplom-Abschluss als Jazzmusiker SMPV
2002 – 2011 Dozent ZHDK / Zurich University of the Arts ( department of music / jazz )
Roland Köppel ist ein sehr versierter Musiker, der in vielen Stilrichtungen zu Hause ist. Er ist als Pianist, Organist (Hammond B3) und Keyboarder sowie als Komponist und Bandleader international erfolgreich tätig.
TOBIAS SCHMID | drums
(*1992) wuchs in der Berner Agglomeration auf. In zartem Alter verliebte er sich ins Schlagzeugspielen und kam auf den Geschmack von Rock und Jazz. In Big- und anderen Bands holte er sich das Selbstvertrauen für das Hochschulstudium, welches er 2016 an der Jazzschule Basel abschloss.
Tourneen und Konzerte führten ihn nach Deutschland, die Niederlande, Dänemark, England, Serbien und in die Ukraine. In zahlreichen Projekten erlernte er auch das Spielen von klassischer und Theatermusik.
Tobias Schmid musiziert heute in unterschiedlichen Zusammenhängen, unterrichtet Schlagzeug und studiert nebenher Architektur.
Selektierte Pressestimmen:
Tomas Sauter Tranceactivity «Findling»:
«Seine Gitarre zählt zu den heiss gespieltesten der Schweizer Jazz- und Avantgardeszene.» Kulturtipp /CH 1.2011
«Hochintelligente Ansätze abseits des Mainstreams, die das Zeug haben, die Musikwelt zu revolutionieren.» Suite101.de/D 12.2010
«Eine Außergewöhnliche musikalische Reise.Tolle Bassläufe, schnelle Drums, sphärische Sounds und eine eingängige Lead-Gitarre. Ein Hammer!!» Hörspiegel.de/D 12.2010
«Tomas Sauter spielt visionäre Musik, die wie auch immer gepolte Lauscher mit spitzen Ohren sich unbedingt auf den Einkaufszettel schreiben sollten.»
Andreas Schiffmann, PanProgTikum/D 1.2011
«Eine der interessantesten Keimzellen zwischen elektronischen Sounds und Jazz heißt "Findling". Komponist und Gitarrist Tomas Sauter ist einerseits ein Studiofrickler, jedoch das neue Album ist keine Kopfgeburt, sondern organisch entstandene Musik, die mit vielen elektronischen Zusätzen angereichert ist. […] Das Trio genießt schon seit langem Kultstatus in der Schweiz und hat in gemeinsamen 15 Jahren einen unverwechselbaren Klangkosmos entworfen. Sauter hat es geschafft, handgemachte Improvisationen mit elektronischen Spielereien zu verbinden und einen eigenen charaktervollen völlig neuen Sound zu kreieren. "Findling" verzückt nachhaltig und beglückt zudem auch mit rhythmischen Schlenkern und melodischen Spuren.»Volkmar Joswig, Jazz Podium/D, 03.2011
«Ein radikaler Monolith»
Jazzthing/D, 2.2011
Tomas Sauter, Daniel Schläppi & Jorge Rossy «Wonderland»
«... In Sauters Gitarrenspiel schwingt die ganze Geschichte der Gitarre, inner- und ausserhalb des Jazz, von schnellfingerigen swingenden Pizzicati aus der Linie Charlie Christian-Wes Montgomery-John Scofield über versponnen Lyrisches aus der Schule Jim Hall-John Abercrombie-Bill Frisell (zumal die Folk-Einsprengsel des letzteren gleissen wiederholt auf), bis, selbstverständlich, zu Querschlägen und Elektrolandschaften in memoriam Jimi Hendrix. Und doch ist, in seinen Kompositionen, in seinem Spiel, Sauter immer ganz himself. . […] World class made in Switzerland.»Peter Rüedi, Weltwoche, 27.10.2011«Neue Dimension ... hochklassig»Jazzthetik / D, 12.2011
Tomas Sauter/Daniel Schläppi «First Day In Spring»
Indian Summer is a wonderful recording. Great compositions, and playing, from two players who create a beautiful sound together. Not only is the playing great, but the recorded sound of the instruments, makes it a pleasure to listen to. I hope to many times. Dies der Kommentar von John Abercrombie zum CD-Erstling «Indian Summer», den Tomas Sauter und Daniel Schläppi 2006 veröffentlicht haben. Die Fachwelt stimmte in das euphorische Urteil des stilbildenden Gitarristen ein und meinte, die Fussstapfen von Pat Metheny und Charlie Haden seien für diese ungemein eigenständige Musik … nicht zu gross Concerto A //. Kammermusikalischen Jazz, der an «Beyond The Missouri Sky» von Pat Metheny und Charlie Haden erinnert hört Spiegel Online Kultur D.
Eine Auswahl an anderen Pressezitaten: Die hohe Kunst des Duo-Spiels! Jazzthing D // Eine neue musikalische Welt … ‹Wonderland›, wie es Gitarren-Aficionados sich nicht schöner wünschen könnten … lauter Preziosen Jazzpodium D // Einzigartige Magie Akustik Gitarre D // Neue Dimension ... hochklassig Jazzthetik D // Betörend leichtfüssiger Tanz durch die Genres Rondomagazin D // Offenheit, Schlichtheit und Geistesgrösse … verblüffende und totale Empathie … Atmosphäre voller Spontaneität, Lebensfreude, und schierer Lust am Musikmachen … höchst empfehlenswert All about Jazz US // Poetisch blühendes Duo-Album … wunderbare Scheibe, mit Kabinettstücken … World class made in Switzerland Weltwoche CH // Königsklasse der Musik … herausragende Instrumentalisten … international gefragt Herrenzimmer D // Meister des Filigranen … Vollendet harmonische Duo-Kunst, würdig, viel gehört zu werden Magazin Koellefornia D // Musikalisches Erlebnis der besonderen Art … eines der schönsten String-Alben seit langem – vornehm, sophisticated, perfekt Musenblätter D // Kreativität, Innovation und Musikalität … Highlight der europäischen Jazzszene Bieler Tagblatt CH // Filigranes Spiel, poetische Innigkeit, souveräne Technik … Kammerjazz ohne Fehl und Tadel NZZ am Sonntag CH // Überragendes Saitenalbum ensuite kulturmagazin CH // Solche Platten gibt es nicht oft Rheinischer Merkur D // Bezwingender Mix aus Raffinesse und Simplizität Stereo D // Kammermusikalisches Jazzereignis … den europäischen Jazz manifestierendes Werk Westzeit D // Symbiotisches Klanggespann … Grosserfolg bei Jazzliebhabern Radio DRS Kulturtipp CH // Un CD absolument appréciable dès la première note … un très beau disque Jazz Notes F // Intensive musikalische Zwiegespräche zweier Könner Radiomagazin CH // Musikalische Reife … vollendete Stimmungen Jazznmore CH // Fabelhafte Improvisatoren … wundervolle Musik … auf einem neuen Gipfel Leipziger Volkszeitung D
Tomas Sauter Quartet «Magic Carpet»
«Mit seinen 33 Jahren ist Tomas Sauter ein reifer Komponist und Bandleader, der vermutlich noch einiges vor sich hat... Jazzthetik / D, 10.07
«Raumbildende Kompositionen
Der Bieler Gitarrist Tomas Sauter präsentiert in Bern ein jazzmusikalisches Bijou. […]Spiritus Rector der Band ist aber unbestritten Sauter, von dem sämtliche Kompositionen stammen. Und die haben es in sich: skizzenhaft anmutende Entwürfe, die einerseits den von der Band einzuschlagenden Weg vorgeben, andererseits jedoch so flexibel sind, dass sich ein meisterlicher Improvisator darin verwirklichen kann […] In der Regel heisst es, dass Kompositionen «Freiräume lassen» – Sauters Stücke schaffen solche. Anders ausgedrückt: Der Leader bringt das Kunststück fertig, das Beste aus seinen Partnern herauszuholen, was in dieser Art nur einem gelingen kann, der selbst ein geborener Stegreifspieler ist.»Der Bund / CH, 05.08«Meister der Klangfarben »Konzertkritik Jazzfabrik, Rüsselsheim / D, 24.11.09«Magic Carpet» präsentiert ein sehr interessantes Porträt eines Komponisten und Musikers, der es liebt musikalische Grenzen auszuloten. Das Album begeistert schon beim ersten Anhören und vermag bei jedem weiteren Mal neue Facetten zu enthüllen. Sauter ist ein grossartiger Komponist, der mit einer ständig grösser werdenden musikalischen und emotionalen Palette viel zu sagen hat.All About Jazz / US, 19.08.07
Um unsere Anlässe realisieren zu können, finanzieren wir uns hauptsächlich
über eine Kollekte, die während des Konzertes eingesammelt wird:
Wir freuen uns über Ihren Beitrag – dieser ermöglicht uns, immer wieder hervorragende KünstlerInnen zu engagieren.